Yin und Yang als Eckpfeiler der Chinesischen Medizin

Einer meiner Lehrer wünschte sich, bevor er stirbt, Yin und Yang begriffen zu haben. Die Chinesische Medizin stützt sich auf dem Fundament von Yin und Yang. Das, was zunächst einmal sehr naiv und einfach erscheint, zeigt sich in der Praxis als außerordentlich vielschichtig.

Ich habe einmal ein kleines Tutorial gemacht.

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Welche Akupunkturnadel verwende ich denn nun?

Auf dem Markt existiert eine fast unüberschaubare Produkte, die sich mit Akupunkturnadelung befassen. Gerade Anfänger in diesem Handwerk verwirrt dieses Repertoire sehr häufig.

Man sollte sich hiervon allerdings nicht verunsichern lassen und die einzelnen Arten von Akupunkturprodukten einfach einmal ausprobieren. Es werden sich sehr schnell der eigenen Individualität entsprechende Präferenzen für dieses oder jenes Produkt herauskristalisieren. Probieren geht in diesem Punkt definitiv über Studieren. Wie so häufig sind oft die traditionellen Akupunkturnadeln die beste Wahl. Diese sind unbeschichtet, sind aus Metall gefertigt, mit einem spiralgewundenen Kupferkopf ausgestattet und die preisgünstigste Alternative.


Vom Führen einer Akupunkturnadel

Im Ling Shu, dem Klassiker zur Chinesischen Medizin, den Fachleuten auch als „Gelber Kaiser“ bekannt, wird sehr viel über Akupunkturbehandlungen geschrieben. Beispielsweise die Methode der neun Nadeln zur Therapie, diverse Arten der Behandlung, 12 Abteilungen des Nadelns, die fünf Arten des Stechens und ihre Entsprechungen zu den fünf Langzeitspeichern sowie generelle Anweisungen bei Fülle, Leere oder zum Tonisieren oder Sedieren.

Wenig wird über die Handhabung von Akupunkturnadeln erwähnt. In meinem Video möchte ich meine Methode vorstellen, die sicherlich eine von vielen ist und eine Handreichung für den Akupunktur-unerfahrenen sein könnte.



Rosengarten

Was macht ein Haus oder eine Wohnung so faszinierend? Was zieht uns an, in seinen Bann beim erstmaligen Betreten? Ist es tatsächlich ausschließlich die Einrichtung, die Ausstattung, die wir besichtigen? Wenn ich so für mich überlege, dann nehme ich zuallererst Düfte wahr. Ja, ich fühle mich spontan wohl, wenn es in Häusern, Wohnungen und Umgebungen gut riecht. Dann fühle ich mich direkt wohl. Die Entspannung folgt dann direkt auf dem Fuße.

Besonders schön ist es, wenn man durch einen duftenden Garten, so klein er auch sein mag, gehen muss, um den, der besucht werden soll, zu erreichen. Dieser Gang entspannt und macht friedlich. Vieles, was vielleicht im Zorn gesagt werden wollte, wird nun nicht mehr so stark ausgedrückt.

Wie dem auch sei, ich werde mir den Zugang sowie den Garten auch mit Rosen bestücken. Beet-, Strauch-, Stamm-, Kletterrosen und Climber werden in allen Farben meinen Garten zieren. Dabei sollen mir englische Gärten als Vorbild dienen. Mal sehen, wie mir das so gelingt. Dabei wird der Duft und die Farben mich jedes Mal erfreuen. Ich hoffe, meine Besucher auch.

Bis es allerdings so weit ist, muss noch, wie immer, das Land urbar gemacht werden. Ein paar Rosen habe ich schon eingesetzt. Sie sind auch sehr gut angegangen, sodass dann in der kommenden Saison die Gestaltung richtig Form annehmen kann. Wachse, was wachsen will.

Zudem wurde auch noch am Haus weiter gewerkelt. Das Gartenhaus wurde als Büro umfunktioniert und im Schweden-Style gestrichen, Dach neu gedeckt sowie eine Menge anderer Kleinigkeiten am Rande erledigt. Hört sich jetzt alles nicht viel an, war aber eine ganze Menge Arbeit.



Weniger ist mehr – mein Tiny-House

Da das Interesse über das Voranschreiten meines Projektes doch größer als erwartet ist, schreibe ich den Fortschritt hier in den Blog hinein. Viele Bekannte und Freunde bekunden Interesse. Das freut mich. Ich will den Stand der Dinge dann hier kundtun. Schließlich war doch Minimalismus eines der Absichten, die ich konsequent begonnen und nun auch wirklich durchziehen möchte.

Die Fortschritte der Außenarbeiten gehen jedoch langsam voran. Innen ist alles schon recht kuschelig. Ein neues Bad, eine funktionale Küche inkl. Gefriertruhe und Spülmaschine, neue Fenster und ein Kaminofen machen dieses Minihaus zu einem gemütlichen Anlaufpunkt. Am Feuer kann man hier Winterabende lesend verbringen und philosophieren, ohne den Fernseher inkl. der GEZ-Meinungseinfalt zu vermissen. Endlich zeigt sich nun das Frühjahr und auch hin und wieder die Sonne. Ab jetzt wird draußen gearbeitet. Selbstverständlich in meiner grünen Gärtner-Latzhose. Ich erwähne es, weil es die erste Arbeitshose meines Lebens ist.

Irgendwann soll hier ein verwunschener Garten, ein Kräuter- und Heilpflanzengarten und ein liebevoll renoviertes Haus stehen. Vor allen Dingen eins mit einer ansprechenden Farbe. Meine Wahl fiel auf schwedenrot. Mit der Westseite habe ich angefangen. Lockere Farbe abspachteln, anschleifen und zwei  das Holz mit Anstrichen versehen. Ich bin richtig begeistert von der freundlichen Farbe und freue mich schon, wenn in Kürze drei regenfreie Tage am hintereinander prognostiziert werden. Dann geht es mit der Südseite weiter.

Mir scheint, ich werde mich in nächster Zeit nicht über mangelnde Arbeit beklagen.