Weniger ist mehr – mein Tiny-House

Da das Interesse über das Voranschreiten meines Projektes doch größer als erwartet ist, schreibe ich den Fortschritt hier in den Blog hinein. Viele Bekannte und Freunde bekunden Interesse. Das freut mich. Ich will den Stand der Dinge dann hier kundtun. Schließlich war doch Minimalismus eines der Absichten, die ich konsequent begonnen und nun auch wirklich durchziehen möchte.

Die Fortschritte der Außenarbeiten gehen jedoch langsam voran. Innen ist alles schon recht kuschelig. Ein neues Bad, eine funktionale Küche inkl. Gefriertruhe und Spülmaschine, neue Fenster und ein Kaminofen machen dieses Minihaus zu einem gemütlichen Anlaufpunkt. Am Feuer kann man hier Winterabende lesend verbringen und philosophieren, ohne den Fernseher inkl. der GEZ-Meinungseinfalt zu vermissen. Endlich zeigt sich nun das Frühjahr und auch hin und wieder die Sonne. Ab jetzt wird draußen gearbeitet. Selbstverständlich in meiner grünen Gärtner-Latzhose. Ich erwähne es, weil es die erste Arbeitshose meines Lebens ist.

Irgendwann soll hier ein verwunschener Garten, ein Kräuter- und Heilpflanzengarten und ein liebevoll renoviertes Haus stehen. Vor allen Dingen eins mit einer ansprechenden Farbe. Meine Wahl fiel auf schwedenrot. Mit der Westseite habe ich angefangen. Lockere Farbe abspachteln, anschleifen und zwei  das Holz mit Anstrichen versehen. Ich bin richtig begeistert von der freundlichen Farbe und freue mich schon, wenn in Kürze drei regenfreie Tage am hintereinander prognostiziert werden. Dann geht es mit der Südseite weiter.

Mir scheint, ich werde mich in nächster Zeit nicht über mangelnde Arbeit beklagen.

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2 Gedanken zu “Weniger ist mehr – mein Tiny-House

  1. Lieber Jörg, ich finde es ganz toll dass Du Dir ein Tiny House einrichtest! Auf jeden Fall bin ich sehr an Deinem Fortschritt interessiert! Ich beschäftige mich mit mehr Nachhaltigkeit in jedermanns Alltag und ein ganz wichtiges Thema dabei ist natürlich auch, die hergebrachten Annahmen zum „notwendigen“ Konsum und Lebensweise zu hinterfragen. Ich bin da selbst erst mitten auf dem Weg, aber es ist so ein interessantes und wichtiges Feld! Wer bestimmt schon wer wann ein neues Handy braucht, eine riesige Wohnung, viiiele Klamotten etc… Weniger haben und brauchen schützt Umwelt und Ressourcen und verhindert die Ausbeutung der Menschen in den armen Ländern dieser Welt. UND es tut aich dem gut, der sich für weniger Zeug verantwortlich fühlen muss und sich auf wichtigere Dinge konzentrieren kann. Wie gesagt, ich freue mich sehr, mehr von Deinem Tiny House zu sehen und zu lesen. LG Birte

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    • Danke Birte. Ich freue mich über deine lieben Zeilen. Das mit meinem Mini-Landhaus war gewissermaßen ein Selbstversuch. Ein gelungener, wie sich immer mehr herausstellt. Ich fühle mich so gut, wie schon lange nicht mehr.
      Leider komme ich nicht so häufig zum Schreiben, wie ich mir das wünsche. Das sollte sich aber ändern. Dann gibt es auch wieder „spannende“ Berichte über das Tiny-House. Zurzeit lege ich mir einen Rosengarten an. Die Pflanzen sind schon gut angewachsen und werden mich im kommenden Jahr mit Blütenpracht belohnen.
      LG Jörg

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