Das Buch ist (fast) fertig

Nun ist es endlich soweit. heute werde ich das Vor-Druck-Exemplar aus der Druckerei abholen und am Wochenende noch einmal durchlesen, um zu überprüfen, ob die Fotos, die Grafiken und das Layout auch wirklich so sind, wie es sein sollen. Ich kann es gar nicht glauben, denn nach den wirklich sehr vielen Stunden fällt die Vorstellung, einmal ein Wochenende frei zu haben, schwer.

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Dennoch kann das Buch jetzt schon vorangekündigt werden, denn gedruckt wird es allemal. Wahrscheinlich sogar schon direkt nach Ostern. Wir freuen uns über die Fertigstellung unseres Buches „Akupunktur für Hunde nach den Grundsätzen der Traditionellen Chinesischen Medizin“. In Kürze wird das Buch erhältlich sein. Fast 400 Seiten, viele hervorragende Abbildungen der Leitbahnen und Akupunkturpunkte, Traditionelle Punkte, Traditionelle Shu sowie ein ausführliches Kapitel über die Acht Außerordentlichen Gefäße inkl. Abbildungen.

Zu beziehen wird das Buch sein über Amazon und natürlich über http://www.tierakupunkturschule.de.

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Ist das nicht ungesund?

Ob es nicht ungesund sei, so viel zu laufen, werde ich oft von Menschen gefragt, die mitbekommen, dass ich wieder die Marathonstrecke anvisiere und vier- bis fünfmal wöchentlich gemütlich Laufe. Eigentlich nicht, entgegne ich meist, denn der Mensch sei ein Lauftier und bewege sich ohnehin viel zu wenig. Zudem laufe ich auch nur in etwa meine 50 Wochenkilometer, also nicht wirklich viel.
Manchmal denke ich, dass es vielmehr die eigene Bequemlichkeit ist, die die Leute vermeintlich glauben lässt, Laufen schade der Gesundheit. Jedoch bin ich auch der Auffassung, dass das extreme Schinden im Leistungszwang eher weniger zielführende ist. Man stelle sich den gestressten Büromenschen vor, der am Feierabend und am Wochenende mit Stoppuhr Kilometer „fressen“ muss und keuchend durch die Natur hechelt. Das ist Schinderei, und der angeblich entspannende Effekt, von dem beispielsweise gestressten Manager berichten, ist nichts anderes, als bewegte Energie, die sich eher im Mangel befindet und nur durch das Hetzen durch Wald und Flur in Bewegung geriet.
Es geht nicht um Zeit, es geht auch nicht um Kilometerleistung. Vielmehr sollte absichtslos gelaufen werden, sodass sich Raum und Zeit aufzulösen beginnen und sich ein Flow einstellt, bei dem jeder Schritt und jede Berührung mit dem Boden zur Meditation und Selbsterfahrung wird.
Die altchinesische Philosophie der Fünf Wandlungsphasen kann hier sehr hilfreich sein, sich im Einklang mit den Zyklen der Natur zu bewegen. Frei von Leistungsdruck kann sich der Sportler anpassen und dennoch zu beachtenswerten Leistungssteigerungen gelangen.
Der Zyklus beginnt mit dem Frühling, der Wandlungsphase Holz. Wie ein Läufer sie nutzen sollte, um sich bestmöglich zu entwickeln, wird in Kürze hier geblogt werde.