Ist das nicht ungesund?

Ob es nicht ungesund sei, so viel zu laufen, werde ich oft von Menschen gefragt, die mitbekommen, dass ich wieder die Marathonstrecke anvisiere und vier- bis fünfmal wöchentlich gemütlich Laufe. Eigentlich nicht, entgegne ich meist, denn der Mensch sei ein Lauftier und bewege sich ohnehin viel zu wenig. Zudem laufe ich auch nur in etwa meine 50 Wochenkilometer, also nicht wirklich viel.
Manchmal denke ich, dass es vielmehr die eigene Bequemlichkeit ist, die die Leute vermeintlich glauben lässt, Laufen schade der Gesundheit. Jedoch bin ich auch der Auffassung, dass das extreme Schinden im Leistungszwang eher weniger zielführende ist. Man stelle sich den gestressten Büromenschen vor, der am Feierabend und am Wochenende mit Stoppuhr Kilometer „fressen“ muss und keuchend durch die Natur hechelt. Das ist Schinderei, und der angeblich entspannende Effekt, von dem beispielsweise gestressten Manager berichten, ist nichts anderes, als bewegte Energie, die sich eher im Mangel befindet und nur durch das Hetzen durch Wald und Flur in Bewegung geriet.
Es geht nicht um Zeit, es geht auch nicht um Kilometerleistung. Vielmehr sollte absichtslos gelaufen werden, sodass sich Raum und Zeit aufzulösen beginnen und sich ein Flow einstellt, bei dem jeder Schritt und jede Berührung mit dem Boden zur Meditation und Selbsterfahrung wird.
Die altchinesische Philosophie der Fünf Wandlungsphasen kann hier sehr hilfreich sein, sich im Einklang mit den Zyklen der Natur zu bewegen. Frei von Leistungsdruck kann sich der Sportler anpassen und dennoch zu beachtenswerten Leistungssteigerungen gelangen.
Der Zyklus beginnt mit dem Frühling, der Wandlungsphase Holz. Wie ein Läufer sie nutzen sollte, um sich bestmöglich zu entwickeln, wird in Kürze hier geblogt werde.


Uraltes Zeugs

So wie es ausschaut, wird das hier wohl doch ein Blog, der sich schwerpunktmäßig der Akupunktur widmet. Mal schauen, ich lass es einfach geschehen; es wird sich schon zeigen, was daraus wird. Flexibel wie der Bambus sein, heißt die Devise.Ich möchte euch nachfolgend einen Artikel aus der Naturheilpraxis heute vorstellen, den ich bereits 2005 schrieb. Oh je, wie doch die zeit vergeht. Allerdings macht es auch deutlich, wie lange mich schon die Akupunktur fasziniert und ich diesem Methode treu geblieben bin. 

In jüngster Zeit wird in unterschiedlichen Medien von der Veterinärakupunktur durchweg positiv berichtet. Anhand eines ausgewählten Falles soll verdeutlicht werden, wie wenig sich die Mechanismen der TCM bei Mensch und Tier voneinander unterscheiden. 

Die Veterinärakupunktur ist nicht neu. Durch Berichterstattungen der letzen Zeit in den Medien könnte man von einer neuen Erscheinung in der Akupunktur, der Veterinär-Akupunktur, ausgehen. Tatsächlich existiert die Akupunktur bei Tieren, insbesondere bei Pferden schon geraume Zeit. Während davon ausgegangen wird, dass die TCM seit ca. 3.000 Jahren praktiziert wird, wurden die ersten Akupunkturbehandlungen beim Tier bereits um 1300 v. Chr. durchgeführt. Das wohl älteste existierende Fachbuch zur Veterinärmedizin wurde in der Zeit von 659 – 621 v. Chr. verfasst. Diese Abhandlungen jener Zeit befassen sich ausschließlich mit der Pferdeheilkunde. Pferde wurden auf staatlicher Ebene nicht nur für militärische Zwecke, sondern auch im Postdienst eingesetzt und fanden im Güter- und Personentransport Verwendung. Korea hatte zum Beispiel in der Zeit um das Jahr 1300 dem chinesischen Kaiserreich jährlich 10.000 Pferde als Tribut zu entrichten. Das Pferd war zu einem Inbegriff staatlicher Macht und gesellschaftlichen Reichtums geworden. Diese hohe Bedeutung ist leicht nachzuvollziehen, wenn man an die Entdeckung und Ausgrabung der imposanten Terrakotta-Armee des Ersten Kaisers der Qin-Dynastie denkt. Zudem erscheint es auch nachvollziehbar, dass bei wertvollen Tieren die zeitgemäßen und bei den Menschen erfolgreichen Heilmethoden seiner Zeit angewandt wurden. In der Ming-Dynastie (1368-1644) schrieben Veterinärmediziner erstmals auch über die Behandlung von Rinder. Während in der Qing-Dynastie (1644 bis 1911 n. Chr.) die Chinesische Medizin stagnierte, kann davon ausgegangen werden, dass die Veterinärakupunktur schon früher an Bedeutung verlor, vor allem durch den Verlust systematischer wissenschaftlicher Begleitung der Praxis. Abhandlungen jener Zeit beschränkten sich ausschließlich auf Nutztiere, wozu Hunde und Katzen beispielsweise nicht zählten. Erst in der Neuzeit wurde der Hund als des Menschen „bester Freund“ aufgewertet und auch die Kleintierhalter zeigen verstärktes Interesse an schonenden und nebenwirkungsfreien Therapieformen.

In den siebziger Jahren erfuhr die Veterinärakupunktur auch in Europa wachsendes Interesse. Bemerkenswert hierbei ist, dass die Akupunktur bei Kleintieren in Amerika weiterentwickelt wurde und von dort nach Europa kam. Dabei wurden die Leitbahnen und Akupunkturpunkte des auf allen Vieren stehenden Menschen auf die Kleintiere überzogen und ordnete die Akupunkturpunkte entsprechend auf dem Tier an. . Man transponierte beispielsweise die Leitbahnen des Menschen auf den Hund und ging davon aus, dass die Akupunkturpunkte an den gleichen Stellen anzutreffen sind. Bei den meisten Punkten ist ihre Lokalisation gesichert, jedoch ist bei einigen Punkten die Übereinstimmung noch nicht bestätigt. Le 3 Taichong befindet sich beim Hund medial am II. Metatarso-phalangealgelenk, da die 1. Zehe evolutionsbedingt hier nicht ausgebildet ist. Hingegen wird die Lokalisation von Le 3 Taichong beim Pferd auf der medialen Seite des Beines, auf halber Höhe von Metatarsale III beschrieben. 

Auch bei der Tierakupunktur ist es überaus wichtig, die Punkte zu tasten. Anamnese: Bei der Anamnese kann das Tier uns leider nicht auf unsere Fragen antworten, sodass sein Halter stellvertretend einspringt. In den seltensten Fällen kann der Halter, der ja für das Tier sprechen sollte, exakte Angaben machen. In 90% wird die Frage nach der Farbe des Urins und die Häufigkeit des Wasserlassens als „normal“ angegeben. Aussagen dieser Art sind für den TCM-Therapeuten nicht diagnoseweisend, da jedes einzelne Element nur in seiner Relation zum Ganzen verstanden werden kann. Entsprechend der Theorie Yin und Yang kann bekanntlich kein Ding isoliert existieren. Die TCM bemüht sich immer entstandene Imbalancen ins Gleichgewicht zu bringen, ganz individuell auf das Individuum bezogen, also ohne Normwerte. Oft fällt auf, wie wenige Angaben zu diesen scheinbar alltäglichen Dingen vom Halter gemacht werden können. Im Falle von Hunden erhält der Behandler in der Regel schon verlässlichere Angaben vom Halter, da diese in vielen Fällen doch sehr viel Zeit mit ihren Tieren verbringen. Pferdehalter verbringen hingegen in den meisten Fällen vielleicht höchstens zwei bis drei Stunden, also 1/5 des Tages bei ihren Tieren, sodass der Halter als „Sprachrohr“ des Tieres nie die alleinige Determinante zur Diagnostik darstellen darf. Dabei soll die Wichtigkeit dieser Angaben nicht heruntergespielt werden, sondern es soll verdeutlicht werden, wie wichtig in der Tieranamnese nach der TCM die Fähigkeiten des Fühlens, Riechens, Hörens und vor allem des Beobachtens sind. Oft hat die sinnliche Wahrnehmung eine höhere Bedeutung bei der Diagnosefindung als die Befragung des Halters. Eine prinzipielle Differenzierung zwischen Human- und Veterinär-TCM gibt es nicht. Die Behandlung eines Hundes, Pferdes, Katze, Kaninchens u.a. beruht auf den gleichen grundlegenden Prinzipien der TCM. Der Mensch, wie auch das Tier gelten bekanntlich als Mikrokosmos, dessen Prinzipien sich an einem Gleichgewicht sich widerstrebender Prinzipien orientieren – Mensch und Tier (oder Pflanzen) unterscheiden sich hier nicht. Die grundsätzliche Voraussetzung für das Praktizieren dieser Jahrtausende alten Medizin ist deren philosophische Grundlage, das Verständnis von Yin und Yang. Die psychische und physische Balance eines Lebewesens und die Herstellung seiner harmonischen Integration in dessen Umwelt ist hierbei das primäre Ziel. 

Frida, eine Golden Retriever-Hündin im Alter von sieben Jahren wird mir am 27.05.04 das erste Mal vorgestellt. Die Halterin gibt an, der Hund habe Geschwüre im Bereich der Zitzen. Bei der Palpation sind drei Geschwulste auf der rechten Seite in unmittelbarer Nähe der Zitzen tastbar. Zwei Tumore von einem Durchmesser von ca. 15 Millimeter lassen sich verschieben und befinden sich im Unterhautgewebe, wobei ein größerer Tumor von ca. 25 mm fest und tiefer sitzt Sehr auffällig ist der süßlich-penetrante Geruch, der von dem Hund ausgeht. Der Hund hechelt stark und trinkt übermäßig viel. Hitzezeichen sind eindeutig zu identifizieren. Dies äußert sich auch in einer Überproduktion von Talg/Schuppen, die zu einem starken Hundegeruch führen. In der Vergangenheit litt Frida an einer Blasen- und Ohrenentzündung. Die Läufigkeit/Hitze findet 1 x jährlich statt. Dabei blutet sie stark. Das Blut ist tief dunkelrot, ob vor oder danach abdominelle Schmerzen auftreten, ist nicht zu ermitteln. In der Vergangenheit hatte Frida öfters Scheinschwangerschaften. Die Zunge zeigt violette Flecken an den Zungenrändern, bei einem normalen Belag. Da es bei Tieren unmöglich ist, auf die Farbe in Gesichtsarrealen zu achten, ist die Zunge ein sehr wichtiges diagnostisches Instrument. Selbstverständlich gibt es keinen Hund, der auf Kommando die Zunge herausstreckt. Hier muss der Therapeut kurz den Mund öffnen, die Zunge betrachten und wieder schließen. Das sollte zumindest solange durchgeführt werden, bis eine Aussage getroffen werden kann. Der Puls ist als drahtig bzw. saitenförmig zu bezeichnen. Zwar ist es speziell bei größeren Hunderassen möglich, die zwölf Pulse an den Vorderpfoten zu ertasten. Dies ist in der Praxis allerdings sehr schwierig, da die Tiere nie lange ruhig sitzen bleiben, unterschiedliche Größen haben und sich von Fremden meist ungern anfassen lassen. Aus diesem Grund hat sich das Pulstasten an der Arteria femoralis an den Innenseiten der Hinterläufe bewährt. An dieser Stelle ist der Puls sehr gut zu ertasten und kann über die Konstitution über Rhythmus, Form, Stärke und Form hinreichend Aufschluss geben. Bewertung Tumoren oder gar Krebs ist das Resultat von länger andauernden Stauungen von Qi und Blut, welches Einfluss auf den Funktionskreis Leber haben kann, sodass die harmonische Bewegung des Qi im Körper gestört wird. Im Zeitverlauf kann sich eine energetische Stagnation zu einer manifesten, körperlichen Blockade entwickeln. Die Qi-Stauung als häufigste Ursache für die Blut-Stase wird sozusagen substanziell, wächst zu einer Blockade von Blut oder Schleim, der immer dann entstehen kann, wenn Qi, Blut oder Flüssigkeiten, die alle in einem engen Zusammenhang stehen, in ihrem Fluss behindert werden und sich erhitzen können. Qi bewegt das Blut. Stagniert es, staut sich auch das Blut. Je länger oder chronischer diese Disharmonien zwischen den Leitbahnen und den relevanten Organen bestehen, desto wahrscheinlicher wird eine Manifestation von Stauungen, die widerrum Tumore begünstigen können. Der Hauptgrund für die Bildung von Schleim ist eine Milz-Schwäche. Wenn der Funktionskreis Milz bei Umwandlung und Transport der Säfte versagt, so sammeln sich diese an und verwandeln sich in Schleim, in Fridas Fall als Schleim unter der Haut. Dieser nimmt die Form von subkutanen Knoten an. Er kann in Form von Schwellungen der Nervenganglien, Lymphknoten, der Schilddrüse und in Form von gewissen Fibromen und Lipomen erscheinen. Behandlung Das Behandlungskonzept sollte drei Ziele verfolgen:

  1. Leber-Blut-Stagnation beseitigen, Qi – und Blutfluss anregen und harmonisieren, sowie Hitze kühlen.
  2. Schleim auflösen bzw. umwandeln.
  3. Milzschwäche behandeln.

Begleitend hierzu wurde der Halterin geraten, den Hund etwas mehr zu bewegen, um den Qi-Fluss zu optimieren und die Nahrung auf etwas kühlendere Nahrungsmittel zu wechseln. Hierzu zählt beispielsweise die Verfütterung von mehr Huhn zum Stärken von Milz/Pankreas und Magen. Zudem sollte ein bis zweimal die Woche etwas gesalzener Fisch dem Futter beigemengt werden. Der salzige Geschmack kann Tumore erweichen. Gerade in der Veterinär-TCM gewinnt Dr. Shen’s Ausspruch, die TCM bestehe aus 5% Kräuterheilkunde, 5% Akupunktur und 90% Lebensführung, besondere Bedeutung. Denn Tai Chi Chuan und Tuina stehen in der Tier-TCM außen vor. Die Verantwortung für diese Lebensführung obliegt dem Tieralter. In dieser Zeit hat er für gesundes Futter, genügend Bewegung und tiergerechte Haltung zu sorgen und hat somit einen entscheidenden Einfluss auf die Lebensführung seines Tieres. Der Hund wurde vier Monate lang in einem sieben bis zehntägigem Abstand mit Le 3 Taichong zur Qi- und Blutflussregulator und Di 4 Hegu zur Schleimumwandlung und Hitzeklärung behandelt. Diese Punkte wurden und werden in jeder Sitzung verwendet. Variiert wurde im Wechsel mit Gb 34 Yanglingquan, um das Leber-Qi und Leber-Blut zu harmonisieren und Mi 10 Yuehai zur Hitzeklärung und Blutstärkung, sowie Regulation der Blut- u. Qi-Zirkulation. Nach zwei Monaten wurde Gb 34 Yanglingquan durch Ma 36 Housanli zur Unterstützung der Transport- und Transformationsfunktion der Milz und zur Qi- und Blutstärkung substituiert. Am 29.02.04 litt Frida an einer schmerzhaften Ohrentzündung und wurde mit Le 3 Taichong, Di 4 Hegu, Di 11 Quchi und SJ 5 Guoliang einmalig behandelt. Bereits nach zwei Monaten konnte man sich von inzwischen verkleinerten Tumoren überzeugen, und nach fünf Monaten waren diese verschwunden. Der festsitzende Tumor verkleinert sich um ca. ¾ seiner ursprünglichen Größe. Die Behandlung dauert noch an.


Land in Sicht

Es geht mit großen Schritten nach vorn. Der Atlas-Teil und das Punkteglossar habe ich im Layout fertig gestellt. Die wunderschönen ästhetischen Fotos von Katja Dingel geben den Hunden auf den Fotos eine erhabene Würde, die jeden Betrachter in ihren Bann ziehen werden. So wirken die eingezeichneten Meridiane und zahllosen Akupunkturpunkte noch besser und das Lernen von Akupunkturpunkten wird den Schülern der Veterinärakupunktur noch mehr Spaß machen. Ich habe es so gemacht, dass die Tafeln eine komplette Seite füllen, ohne Rand, denn die Fotos können nicht groß genug sein. Dieses Buch ergänzt vorzüglich existierende Werke zu diesem Thema, da besonders die traditionelle chinesische Sichtweise in den Vordergrund der Ausführungen getragen wurde.

Das Layout für den Buchtitel ist auch schon fertig und hoffentlich der Text zu den allgemeinen traditionellen chinesischen Medizinbegriffen auch in den kommenden Wochen. Ich freue mich riesig über dieses Projekt. Wenn alles gut ist, dann kann ich ab Mai etwas ruhiger das Leben in warmer Sonne genießen.


Akupunktur für Hunde

Langsam nimmt das Projekt Gestalt an. Endlich, muss ich sagen, denn seit vier Jahren arbeite ich mit einer Kollegin an einem Buch über Akupunktur für Hunde. Mit diesem Projekt möchten wir die Lücken schließen, die die vielen Werke auf dem Markt hinterlassen und eigene Erkenntnisse der Veterinärakupunktur hierin einfließen lassen. Denn eins ist klar, Akupunktur wirkt auch bei Tieren. Seit mehr als 10 Jahren praktiziere ich die Akupunktur bei Menschen, Pferden, Katzen, Kühen und Hunden. Sogar eine Schildkröte und ein Kamel habe ich schon akupunktiert.  Was soll man sagen; es  hilft wirklich ganz wunderbar, wenn man auf Grundlage der Traditionellen Chinesischen Medizin behandelt. Unser Buch soll eine passable Ergänzung zu den bereits auf dem Markt befindlichen Büchern darstellen.

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Neben ausführlichen Beschreibungen der Lokalisation und Wirkweise einzelner Punkte werden, ganz chinesisch traditionell, die Meridianverläufe, traditionelle Rücken-Shu, klassische Extrapunkte, Antike Shu und die acht außerordentlichen Leitbahnen ausführlich beschrieben. Ein allgemein theoretischer Teil am Anfang erklärt die chinesischen Begriffe und ersetzt sie in westliche Denkweisen.

Das persönliche Kontingent an Geduld und Nerven findet langsam sein Ende. Unzählige Arbeitsstunden haben sich nun schon angesammelt – das Ding muss nun endlich fertig werden. Allerdings sind noch einige Abstimmungen zu tätigen. Auch muss Layout gestaltet und letztendlich das Projekt in den Druck gegeben werden. Ein Licht ist jedoch am Horizont zu erkennen. Ich werde überglücklich sein, mein eigenes Buch in den Händen halten zu können. Etwas stolz bin ich dann wohl doch. Allerdings muss noch einiges getan werden. Aber dieses Jahr wird es definitiv etwas. So sei es!


Doch ein Blog

Obwohl mich das Interesse auf einen eigenen Block schon seit längerer Zeit sehr reizte, habe ich es bislang nicht auf die Kette bekommen, mich aufzuraffen. Ich war doch schon auf Facebook anzutreffen und konnte mich dort auch auslassen. Doch der Reiz an sozialen Netzwerken hat sehr schnell nachgelassen. Eigentlich sind diese Netzwerke überhaupt nicht sozial. Oberflächliche Bekanntschaften, ständige Haustierfotos, massenweise gepostete Fotos vom Essen, welches die Person kurz zuvor verzehrte und so weiter und so fort. Die meisten der sogenannten „Freunde“ hatte ich dann auch nicht mehr abonniert, da mich bei Vielen ihr  exhibitionistisch zur Schau gestellte Leben auch nervte.

Warum dann nicht direkt das machen, was ich eigentlich schon seit Langem wollte?  „Schreiben heißt sich selber lesen“, wie Max Frisch sagte.

Natürlich freue ich mich auch über Austausch, Anmerkungen, Kritik zu den Themen, die da kommen werden.